Eine lesbische Lehrerin aus dem Bundesstaat Indiana klagte 2014 und ganze drei Jahre später sollte sie nicht nur als Siegerin dieser Klage hervor gehen, sondern schreibt mit dem Urteil auch noch US-Geschichte. Ein toller Triumph. 

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Doch worum geht es eigentlich? Bislang hatten Gerichte in den USA darauf verwiesen, dass im „Civil Rights Act“ aus dem Jahre 1964 nicht ausdrücklich von Homosexualität, Bisexualität oder Transgender die Rede ist. Somit seien diese Menschengruppen schlichtweg nicht geschützt. Damit brach jetzt das Chicagoer Gericht und erkläre erstmals, dass die Diskriminierung von Homosexuellen am Arbeitsplatz illegal ist. Das Bundesberufungsgericht in Chicago brach mit seinem Urteil eine jahrzehntelangen Rechtspraxis. Auslöser war die Klage einer lesbischen Lehrerin in 2014, die ihrem Arbeitgeber vorwarf, ihren Vertrag nicht verlängert zu haben, weil homosexuell sei. 

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Titelbild: Ted Eytan – CC 2.0 – on Flickr – no changes were made