Wie entsteht Homosexualität? Wird sie uns angeboren, oder wird sie erworben? Diese Frage stellt sich die Wissenschaft schon lange. Ein georgischer Wissenschaftler behauptet nun, dass die Hälfte aller Menschen, also auch heterosexuelle Männer und Frauen, ein Gen in sich tragen, das zur homosexuellen Orientierung bei Männern führen kann. Dieses Gen wird von Generation zu Generation weitervererbt. 

Homo Ehe

Wie queerty.com berichtet, will der Wissenschaftler Giorgi Chaladze mit seiner Studie das stabile Vorkommen von Homosexualität in verschiedenen Kulturen nachweisen. So fand er heraus, dass heterosexuelle Männer eher Kinder hätten, als homosexuelle Männer. In Familien, z.B. mit Geschwistern, nehmen die Gene für eine mögliche Homosexualität bei Männer zu, je mehr Kinder die weiblichen Familienmitglieder bekommen. Somit soll allein die Hälfte aller heterosexuellen Männer, diese Gene in sich tragen. Auch eine gewisse Bisexualität oder Homosexualität als Phase, will Chaladze mit seinen Ergebnissen erklären können. Demnach tragen Männer, die gleichgeschlechtlichen Sex haben, sich aber nicht als schwul oder bisexuell bezeichnen würden, zwar dieses Gen in sich, spüren aber nur manchmal die Auswirkung. Um das genauer zu erforschen, sind mehr Studien notwendig, so Chaladze.

Mittlerweile ist sich die Wissenschaft immer mehr sicher darüber, dass Homosexualität genetisch bedingt ist. Warum sich ein bestimmtes Gen an der Stelle ändert oder hervorgerufen wird, weiß man bis heute nicht genau. Interessant ist es allemal. 

Auf Hollywood Tramp teilt Berry E. eine bunte Auswahl an LGBT-Themen, Musik, Style, Sexappeal und Events, die ihn bewegen.

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