Es gibt B-Movies, die sind geil und dann gibt es die, die so schlecht sind, dass man sie dennoch gucken muss. Wer Lust auf heiße männliche Hexen hat, die immer wieder oben ohne durch den Film laufen, der sollte „The Covenant“ (Deutscher Titel: Der Pakt) eine Chance geben. 

2006 kam der Film über die Abendteuer von vier Männlichen Hexen weltweit in die Kinos. Einer der vier Hexen ist Tim Riggins, den die Meisten als Nate aus der Serie „Gossip Girl“ kennen dürften. Alle vier Hexen sind natürlich heiß, durchtrainiert und vielleicht der einzige Grund, wieso der Film überhaupt so eine Art Kultstatus, besonders in der Gay-Szene, erlangen konnte.

Im Jahr 1692 leben in der Ipswich-Kolonie fünf Familien, die über magische Kräfte verfügen. Diese Kräfte werden jeweils an den ältesten Sohn vererbt, der mit 13 Jahren erstmals die Kräfte nutzen kann. Problem: Die Anwendung der Kräfte macht süchtig und je mehr man sie nutzt, umso schneller altert man. Die fünf Familien schließen somit einen Pakt, der besagt, dass die Kräfte nicht missbraucht werden sollen. Im Jahr 2006 hat eine der Familien die Hexenverbrennungen von Ipswich nicht überlebt und die vier Söhne der verbliebenen Familien besuchen eben jene Schule. Nachdem ein Mitschüler tot gefunden wird, wird klar, dass jemand die Kräfte einsetzt hat. Der neue Schüler Chase Collins scheint ebenfalls über die Kräfte zu verfügen, obwohl er zunächst zu keiner der Familien zu gehören scheint. Wie sich nach Recherchen herausstellt, ist er der Nachfahre eines unehelichen Kindes der ausgestorben geglaubten fünften Ipswich-Familie und so starten die Abenteuer.

„The Covenant“ hat teilweise zerstörende Kritiken bekommen und meistert sich dennoch immer mehr zu einem kleinen Gay-Halloween-Evergreen. Kein Wunder, denn irgendwie wartet man den ganzen Film lang entweder dadrauf, dass sich einer der Hexen frei macht oder sie sich gegenseitig küssen (Spoiler: einen kurzen Kuss gibt es tatsächlich). Die Story spielt da eben nicht so wirklich die Hauptrolle. „The Covenant“ war auf jeden Fall ein tolles Gegenspiel zu den ganzen weiblichen Hexen und der Film erkannte kurz vor dem „Twilight“-Hype schon, dass die Männer in dem Genre am besten viel Haut zeigen und durchtrainierte Körper haben sollten, damit die Zielgruppe von kleinen Mädels und schwulen Jungs hin und weg sind. Der Film ist einfach eine große homoerotische Traumwelt, die irgendwie Kult ist, weil sie eben so schlecht ist. Give it a try!   

Den Film gibt es auf iTunes, Amazon und weiteren VOD-Portalen. Den Trailer gibt es hier:

Bild: Sony Pictures