Es gibt viele Dinge, die in unserer Gesellschaft als maskulin bezeichnet werden. Doch was das ganz genau zu bedeuten hat und ob man eine gewisse Männlichkeit anhand von Verhaltensmuster festmachen kann, ist oftmals schwierig zu definieren. Greg vom YouTube-Channel „ASAPScience“ hat sich genau diesem Thema mit einem interessanten Aspekt angenommen. 

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Dabei geht er zunächst davon aus, dass der Druck „männlich“ zu wirken, besonders unter schwulen Männern herrscht. Das macht in sofern Sinn, als dass es sich in der schwulen Kultur eingebürgert hat, maskulin als positive Eigenschaft und feminin als negative Eigenschaft zu sehen. Laut Greg, geht es darum, dass Männer die Akzeptanz von anderen Männern erstreben, indem sie versuchen besonders männlich zu wirken. Wenn man nun davon ausgeht, dass schwule Männer auf mehreren Ebenen von anderen Männern angenommen werden wollen, müssten sie dementsprechend maskuliner sein, als heterosexuelle Männer. 

Durch ein maskulines Auftreten umgeht man zudem oftmals homophoben Attacken, da leider Homophobie in einem direkten Zusammenhang mit Männern steht, die sich feminin verhalten. So geht es auch in dem Video um Homophobie und Homophobie als Sexismus: „Homophobie ist viel mehr als eine irrationale Angst von homosexuellen Menschen. Jemanden als homosexuell oder schwuchtel zu bezeichnen, ist ein andere Art jemanden als feminin, Waschlappen oder minderwertig zu bezeichnen.“

Geht man nach seiner Ansicht, ist es also für den schwulen Mann nur von Vorteil, sich besonders männlich zu verhalten, denn so erfährt er Akzeptanz von anderen Männern auf einer platonischen Ebene, ist interessanter für andere schwule Männer auf einer sexuellen Ebene und umgeht homphoben Anfeindungen, weil „schwul“ in unserer Gesellschaft als feminin gesehen wird. Im Grunde merkt man also, dass man sich damit dem untergeben muss, was die Gesellschaft als „Norm“ vorgibt. Das Video bringt viele gute Aspekte auf, doch ich finde weiterhin: Sei wie du bist, um jeden Preis! 

Auf Hollywood Tramp teilt Berry E. eine bunte Auswahl an LGBT-Themen, Musik, Style, Sexappeal und Events, die ihn bewegen.

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