Mit Spannung wird der Roland Emmerich Film „Stonewall“ erwartet, der vom Aufstand der LGBT-Community in New York 1969 handelt. Doch schon vor dem offiziellen Kinostart, sorgt der Film weiterhin für viel Empörung. 

Nun wurde bekannt, dass die fiktive männliche Hauptrolle bewusst heterosexuell rüberkommen soll, weil sich der Film an ein heterosexuelles Publikum richtet. Autsch! Im Mittelpunkt steht der Charakter Namens Danny Winters (Jeremy Irvine), der am Abend des 27. Juni 1969 in der Christopher Street in die Unruhen verwickelt wird. 

Zuvor wurden schon Stills aus dem Film veröffentlicht, die prompt scharfer Kritik aus der Community ausgesetzt waren. Da die Bilder kaum farbige Personen und Dragqueens zeigen, wurde Emmerich vorgeworfen, die Stonewall Riots „weiß zu waschen“. Einige zweifeln daran, ob Emmerich als Meister der Katastrophenfilme wie „The Day After Tomorrow“, „2012“, „Independence Day“ und „Godzilla“ auch in der Lage sein wird, ein historisches Drama der queeren Geschichte zu verfilmen. 

Laut des Attitude Magazine sprach Emmerich erneut über die Hauptfigur: „Man muss eine Sache verstehen: ich mache diesen Film nicht nur für homosexuelle Menschen, Ich machen ihn auch für heterosexuelle Menschen“. Weiter meint Emmerich, er hätte in der Testphase des Films herausgefunden, dass sich heterosexuelle Zuschauer sehr gut in den „Straight-Acting“ Hauptdarsteller Danny hineinversetzten können. Mit diesen Äußerungen spaltet er wieder die Medien. Einige finden es gut, dass die Hauptrolle nicht offensichtlich schwul ist. Andere kritisieren den Film enorm.

In den USA soll „Stonewall“ am 25. September in die Kinos kommen. Hier kannst du den ersten Trailer in voller Länge sehen: 

Titelbild: Stonewall Trailer Youtube – RoadsideFlix