„Queen of Drags“ hat für viel Aufsehen gesorgt und trotz sinkender Quoten im letzten Jahr dürfen sich Fans nun auf eine weitere Staffel freuen. Das sagte zumindest ProSieben-Chef Daniel Rosemann in einem Interview.

Mit der ersten Staffel von „Queen of Drags“ hat sich ProSieben sehr weit aus dem Fenster gelehnt und eine LGBT+ Sendung zur Primetime realisiert. Ein Meilenstein der deutschen TV-Geschichte, würde ich sagen. Dennoch war die Show kein Quotenerfolg: „Nach einem soliden Start mit rund elfeinhalb Prozent Marktanteil in der Zielgruppe rutschte die Sendung bereits in der zweiten Woche in den einstelligen Bereich ab. Kurz vor Weihnachten endete die erste Staffel schließlich vor weniger als einer Million Zuschauer und schwachen 7,9 Prozent der Umworbenen“, schreibt der Quotenmeter.de.

ProSieben-Chef Daniel Rosemann hat nun in einem Interview mit DWDL.de angekündigt, dass man an der Sendung festhalten will. Demnach suche man bereits „nach tollen Drags, die für die nächste Staffel in Frage kommen“. Rosemann sagt aber auch, dass man das Format angesichts der bislang mäßigen Quoten hier und da verändert muss: „Vielleicht war es ein bisschen zu viel Soap mit zu viel privaten Alltagsmomenten. Wir wollen mehr Cirque du Soleil: Alle Zuschauer liebten die Auftritte, deswegen sollen die mehr Raum bekommen.“

Ob neben Heidi Klum auch wieder Bill und Conchita dabei sind, wurde noch nicht verraten. Auch einen Starttermin gibt es derzeitig nicht, aber ich finde, man kann sich freuen, dass die Show eine weitere Chance bekommen wird. / Berry

Foto: ProSieben/Martin Ehleben