Pride Flagge im neuen Design inkludiert intergeschlechtliche Menschen!

Die Pride-Flagge wurde 2021 überarbeitet, um intersexuelle Menschen besser darzustellen. Die ursprüngliche Regenbogenflagge, die 1978 geschaffen wurde, war ein Symbol der Hoffnung und Inklusion für queere Menschen.

Seitdem hat sich viel getan und immer wieder wurde die Pride Flag ergänzt, um mehr Menschen zu inkludieren. Das neue Design mit 11 farbigen Streifen und einem lila Kreis über einem gelben Dreieck ist das Werk von Valentino Vecchietti, einem intergeschlechtlichen Aktivisten und Kolumnisten für das britische LGBTQ-Magazin DIVA.

Vecchietti ist zudem Mitglied der „Intersex Equality Rights UK (IERUK)“, einer Wohltätigkeitsorganisation. Im Talk mit Attitude sagt Veccietti: „Meine Absicht und Hoffnung bei der Erstellung dieser Version der Pirde Falgge ist einfach, dass sie meiner Community Freude macht und uns stärkt – und dass es das Bewusstsein schärft und die Verbündeten erhöht“. Weiter sagt er: „Wir müssen es wirklich sehen.“ Laut IERUK enthält das neue Design die Intersex-Flagge, die von Morgan Carpenter und Tony Briffa von Intersex Human Rights Australia entworfen wurde. Laut Amnesty werden etwa 1,7% der Bevölkerung mit intersexuellen Merkmalen geboren, vergleichbar mit der Zahl der Menschen, die mit roten Haaren geboren wurden.

Die Pride-Flagge entwickelt sich

2018 hatte Daniel Quasar die Flagge neu gestaltet, um Trans-Menschen einzubeziehen, und schuf die sogenannte Pride Progress-Flagge. Eine Flagge, die sich stetig weiterentwickelt. Nun bekommt das Design 2021 eine weitere Entwicklung. Die ursprüngliche Pride-Flagge wurde 1978 vom verstorbenen Aktivisten Gilbert Baker entworfen und wies acht farbige Streifen auf. Doch eine sechsfarbige Version wurde das Symbole der LGBTQ+-Bewegung. 1999 kreierte Monica Helms dann die Transflagge mit den Farben Babyblau, Babyrosa und Weiß.

Intergeschlechtliche beziehungsweise intersexuelle Menschen haben körperliche Geschlechtsmerkmale, die sich nicht als nur männlich oder nur weiblich einordnen lassen. Man spricht auch von angeborenen Variationen der körperlichen Geschlechtsmerkmale. / Berry

Bild @ instagram/jelledeweert