Skandalnudel Nina Queer spaltet die Nation und hat sicherlich genau so viele Feinde, wie Fans. Doch eine Sache muss man ihr lassen: ihre Geschichten sind unterhaltsam, witzig und teilweise unglaublich. Das beweist sie in ihrem neuen Buch „Sie ist wieder da“.

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Was die Bild-Zeitung aus moralischen Gründen stark zensierte oder erst gar nicht drucken wollte, veröffentlicht Nina Queer nun als Buch. Es ist eine Sammlung ihrer besten BILD-Kolumnen und enthält zudem unzählige neue, noch nie veröffentlichte Kapitel aus ihrem Leben. Nina entführt uns diesmal in die ländliche Idylle Brandenburgs, wo sie sich 2017 ein Haus kaufte und mit den Nachbarn so in Streit geriet, dass sie dem Landleben unfreiwillig wieder den Rücken kehren musste. Neben irre komischen Kapiteln lässt die Autorin auch tief in ihr Seelenleben blicken. Sie berichtet von Psychosen, Panikattacken und Selbstmordversuchen.

Zwischen lustiger Übertreibung und ehrlichen Momenten

Immer wieder geht es aber auch um die Liebe, die zum zentralen Thema des neuen Buches wurde. Es ist spannend, witzig und natürlich auch bitterböse. Wie man Nina kennt, leben die Geschichten von witzigen Übertreibungen, aber auch ehrlichen Momenten. Frustriert und glücklich beschreibt sie ihr Leben jenseits des guten Geschmacks. Sie lebt ständig über ihre Verhältnisse und unter ihrem Niveau. Nimmt uns mit in eine absurde Welt der Widersprüche, Intrigen, Lügen und Sexualität. Immerhin soll Nina, nach eigenen Angaben, mit mehr als 5000 Männern geschlafen haben.

„Sie ist wieder da“ ist seit dem 20. Mai überall erhältlich. 244 Seiten – Verlag: NIBE MEDIA. / Berry