Wir leben zum Glück in einer Zeit, in der Mann Bart tragen darf. Doch es gibt Umstände, die den Mann von heute mehr oder weniger dazu zwingen, immer frisch rasiert zu sein. Viele Männer wissen, wie stressig das für die Haut sein kann und deswegen gibt es hier einige hilfreiche Tipps von mir!

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Erstmal müssen wir festhalten, dass der Mann mit Bart super angesagt ist. Dennoch gibt es gewisse Umstände, bei denen eine Rasur von Vorteil sein kann. So gibt es Berufe bei denen es Pflicht ist, täglich frisch rasiert zu sein. Doch es kann auch ästhetische Gründe haben. Viele Männer mögen ihren Bart schlichtweg nicht, weil er z.B. nicht gleichmäßig wächst. Andere hingegen möchten den immer grauer werdenden Bart verstecken, weil sie so jünger aussehen (Dazu sei gesagt: Männer, graue Haare sind sexy!). Und dann gibt es auch noch die, die den Oberlippenbart wieder für sich entdeckt haben und dieser funktioniert natürlich am besten, wenn der Rest radikal frisch rasiert ist.

Nassrasur bedeutet nicht immer kompletter Kahlschlag!

Ich persönlich trage Dreitagebart, doch der Hals und die Wangen müssen dennoch immer frisch rasiert sein, damit der Bart auch gepflegt aussieht. Es geht bei der Nassrasur im Gesicht also nicht immer um den Kahlschlag. Was auch immer der Grund für deine Nassrasur auch sein mag: Kein Mann möchte danach Rötungen, Pickel oder andere Verletzungen im Gesicht haben. Das gilt übrigens auch für Männer, die sich den Köper rasieren. Ich sage immer: „Lieber Haare auf der Brust, als Pickel“. Um das generell zu vermeiden, muss man leider eine Reihe von Produkten und Vorgehensweisen ausprobieren, denn die universelle Wunderformel für jeden Mann gibt es leider noch nicht. Jede Haut ist anders, jede Haarstruktur ist anders. Doch es gibt Dinge, die durchaus helfen können und zumindest einen Versuch Wert sind.

Die richtige Vorbereitung

Eine gute Nassrasur ohne Pickel, Reizungen und Schnittwunden braucht eine gewisse Sache, die wir Männer nicht wirklich beherrschen: Geduld! Die Vorbereitung ist extrem wichtig. Wer vom Vollbart zu komplett glatt wechseln möchte, sollte den langen Bart erstmal so kurz wie möglich trimmen, bevor die Nassrasur losgeht. Das geht super mit einem Haar und Barttrimmer, wie der Panasonic ER GP80 für ca. 150 Euro. Ich hatte in meinem Leben bestimmt zehn Trimmer, bis ich diesen entdeckt habe und seither schwöre ich auf diese Maschine. Wenn der Bart erstmal gekürzt ist, geht es nun an die Vorbereitung der Barthaare. Diese sollten möglichst weich werden, damit die Rasierklinge gut durchgleiten kann. Bevor man nun direkt Rasierschaum drauf haut, empfehle ich Kokosöl. Ja, richtig gelesen! Kokosöl weicht die Barthaare nicht nur auf, sondern bildet einen gleitenden Schutzfilm auf der Haut, wodurch die Rasierklinge besser gleitet und nicht in die Haut schneidet. Wichtig ist, dass das Öl in der Herstellung kaltgepresst ist!

Der Schaum ist ein Traum

Nun kommt endlich der Rasierschaum. Besonders gute Erfahrungen habe ich mit Avène MEN Rasierschaum gemacht und glaubt mir, ich habe von super billig bis super teuer viel ausprobiert. Wer nicht die Zeit hat, den Schaum selbst zu schlagen (was ja angeblich der beste Schaum sein soll), der findet mit diesem Rasierschaum aus der Dose eine gute Alternative. Die Konsistenz ist sehr fest, bleibt lange auf der Haut und weicht die Haare gut ein. Zudem pflegt das Produkt gleichzeitig durch die hohe Konzentration an Avène Thermalwasser. Nicidin, ein neuer antibakterieller Wirkstoff, beugt Entzündungen vor. Kann ich nur empfehlen.

Mit dem richtigen Werkzeug an die Haare

Das richtige Werkzeug ist so eine Sache und jeder hat sicherlich seine eigenen Favoriten. Ich empfehle für eine ordentliche Nassrasur einen alten Klassiker: Den Rasierhobel! Das Set von GOLDDACHS aus Edelstahl und Wengeholz ist sehr zu empfehlen. Zudem finde ich, dass ein Rasierhobel oder Rasierpinsel im einem Männerbadezimmer edel und sexy aussehen kann. Sicherlich muss man erstmal in die richtige Technik rein kommen, aber wer den Dreh mit dem Rasierhobel raus hat, wird es sich bei jeder weiteren Rasur danken. Es gibt diverse YouTube-Videos, die die richtige Technik erklären. Aber so ein Rasierset ist nicht immer geeignet. Auf Reisen z.B. setze ich dann doch auf die wechselbaren Rasierklingen. Bei Rasierklingen zum Auswechseln (Einweg oder Mehrweg) gilt: nicht sparen und schnell auswechseln! Stumpfe Rasierklingen führen nur zu Verletzungen und Entzündungen.

Nach der Rasur

Nach der Rasur braucht jede Haut eine andere Pflege, doch keiner kommt am Aftershave vorbei, denn egal was man rasiert, dieser Bereich muss desinfiziert werden! Wer etwas empfindliche Haut hat, dem kann ich BIOMARIS® Jonathan After Shave Tonic empfehlen. Dieser ist zwar etwas teurer, aber man merkt durch die Kühlung beim Auftragen schon direkt den Unterschied zu anderen Produkten. Das After Shave ist mit Algen-Extrakt aus der Antarktis und Allantoin angereichert, was die Haut pflegen soll. Besonders gefällt mir an dem Tonic, dass er schnell einzieht und nicht fettet. Auch im Verlauf des Tages nicht. Wem das zu teuer ist, kann auf shop-apotheke.comnach weiteren Produkten gucken und sich einfach mal durchprobieren, bis er das perfekte Aftershave für seine Haut gefunden hat. Meine Erfahrung ist, dass meine Haut z.B. nicht so gut auf Nivea Produkte reagiert. Nach dem Aftershave sollten Männer mit trockener Haut einfach ihre Tagescreme auftragen und gucken, ob die Haut das gut verträgt oder anfängt zu jucken und zu kratzen. Generell sollte man nach der Nassrasur nicht direkt schwitzen. Also wartet paar Stunden, bevor ihr ins Gym, in die Sonne oder an den Strand geht.

Also Männer, ich hoffe ich konnte euch auf einpaar tolle Produkte und Tipps aufmerksam machen und wenn ihr etwas davon ausprobiert habt, lasst es mich via Facebook oder Instagram wissen! Ich bin gespannt. / Berry