Das schwule Drama „Moonlight“ macht weiterhin Schlagzeilen. Nicht nur der große Erfolg mit diversen Nominierungen für die Golden Globes und den OSCARS 2017 geben dem Film eine große Plattform, auch einer der Darsteller, nämlich Mahershala Ali, nutzt seine Rede bei den SAG Awards, um zu bewegen und auf Missstände aufmerksam zu machen.

Gestern Nacht (29. Januar) wurden die Screen Actors Guild Awards vergeben. Einer der glücklichen Gewinner ist Mahershala Ali für seine Rolle in dem schwulen Drama „Moonlight“ als „Herausragende Rolle eines männlichen Darstellers“. In dem Film spielt er einen Drogendealer, der einen schwulen Jungen bei sich aufnimmt, nachdem dieser gemobbt wurde.

In seiner Rede greift der Schauspieler indirekt, wie viele seiner Kollegen an diesem Abend auch, den US-Präsidenten Donald Trump an, ohne dessen Namen zu benutzen. Seit dieser mit seiner Einwanderungsbarriere für viel Kritik gesorgt hat, war das natürlich auch Thema bei der Verleihung: „I’m a Muslim“, sagt Mahershala provokativ in seiner Rede, in der er zugleich seine Geschichte erzählt.

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