Mit einem medialen Massen-Coming-Out im Magazin der „Süddeutschen Zeitung“ wünschen sich 185 Schauspielerinnen und Schauspieler mehr Sichtbarkeit, Anerkennung und Diversität in Film, TV und Thetter.

Es ist erneut eine öffentliche Debatte über das Queersein und über Diversität ausgebrochen. Die Süddeutsche Zeitung hat in ihrem Magazin 185 Schauspieler*innen abgelichtet, die sich damit als lesbisch, schwul, bi,sexuell, queer, nicht-binär und trans outen. Auf mehreren Seiten berichten diese, wie schwer ihnen ihre Leben im Beruf gemacht wird.

Von Schauspielern, die als „zu schwul“ betitelt wurden, bis hin zu „Tatort- Stars, die ihre gleichgeschlechtlichen Partner nicht mit auf den Roten Teppich nehmen sollen. Die Geschichte sind erschütternd, bewegend aber vor allem Realität in Deutschland.

Ich habe mich gefragt, wieso wir dabei oftmals in eine Art Opferrolle fallen und vor allen das Thema Outing zur großen Angst der LGBTQ+-Community erklären. Was hätte man hier besser machen können und warum nennt niemand die Verantwortlichen in den hohen Etagen, die dafür sorgen, dass wir im Film, TV und Theater kaum sichtbar sind? Jetzt ansehen! / Berry

Bild © Hollywood Tramp