KITZ Netflix Hans und Kosh © Walter Wehner

LGBTQ+-Charaktere feiern ein Rekordhoch im Mainstream!

KITZ Netflix Hans und Kosh © Walter Wehner

Soviel Queerness gab es im TV, Kino und Streaming noch nie. GLAAD veröffentlichte ein Bericht mit dem Titel „Where We Are on TV“ (Wo wir im Fernsehen sind) wonach knapp 12 Prozent der Charaktere in regelmäßig ausgestrahlten und gedrehten Sendungen LGBTQ+ sind.

Dies ist der höchste Wert aller Zeiten und fast 3 Prozent mehr als im letzten Bericht. GLAAD sagt auch, dass zum ersten Mal die Anzahl der lesbischen Charaktere die Mehrheit ausmacht. Diese liegen bei 40 Prozent der Charaktere. Die Präsidentin und CEO von GLAAD, Sarah Kate Ellis, sagt über den Bericht: „Der wachsende Anteil von LGBTQ-Filme ist ein Zeichen dafür, dass Hollywood wirklich beginnt, die Macht des Erzählens von LGBTQ-Geschichten zu erkennen, mit denen sich das Publikum auf der ganzen Welt verbindet“.

Inklusive Geschichten

Weiter sagt sie: „In einer Zeit, in der die Anti-LGBTQ-Gesetzgebung und die Gewalt weiter zunehmen, sind es kulturelle Institutionen wie das Fernsehen, die eine entscheidende Rolle dabei spielen, die Herzen und Köpfe durch vielfältiges und inklusives Geschichtenerzählen zu verändern“. Sender und Streamingdienste sollen weiterhin LGBTQ-Geschichten erzählen mit „einem besonderen Fokus auf die Trans-Gemeinschaft, LGBTQ-Poeple of Color, Menschen mit HIV und LGBTQ-Menschen mit Behinderungen.“

Ein Trend, der gerne so weitergehen darf. Immerhin bildet es letztendlich einen Querschnitt unserer Gesellschaft ab und vor allem die Streamingdienste haben hier viele wichtige Schritte gemacht. GLAAD fand heraus, dass es 775 reguläre Serienfiguren gibt und dass 92 Figuren (11,9 Prozent) queer sind. 40 Prozent der Figuren waren lesbisch, 35 Prozent sind schwul und 19 Prozent waren bisexuell. / Berry

Bild © Walter Wehner/Netflix