LGBT-Reiseziele 2016 – Das sind die besten und gefährlichsten Orte

Der „Spartacus Gay Travel Index 2016“ ist da! Hiernach werden rund 194 Länder weltweit nach ihren Kriterien als Reiseziele für Schwule und Lesben beurteilt und bewertet. Doch welche Reiseziele sind 2016 homofreundlich und welche gar Lebensgefährlich? Wir sagen es dir! 

mann - urlaub - strand

Als schwuler Reisende hat man bei der Wahl des Reiseziels zwei Optionen: Entweder bleibt deine sexuelle Orientierung zuhause oder du fliegst in ein Land, indem du auch öffentlich schwul sein kannst, ohne Probleme zu bekommen. Es geht um die eigene Sicherheit und das Wohlbefinden, womit sich viele homosexuelle Reisenden im Vorfeld beschäftigen müssen und auch um die Frage, ob man ein Land durch seine Reise unterstützten will, wenn es ganz klar homophob ist. Für den „Gay Travel Index 2016“ hat der Bruno-Gmünder-Verlag 194 Länder in 14 Kategorien getestet.

Das sind die absoluten No-Go´s

Erschreckend ist, dass in ganzen neun Ländern weltweit Homosexuelle laut Gesetz die Todesstrafe droht. Sansibar hört sich traumhaft an, doch hier droht Bußgeld, wenn du Glück hast. Falls nicht, kann es bis zu 25 Jahre Gefängnis bei der Höchststrafe geben. Wie welt.de berichtet, droht im Iran, Somalia, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Saudi-Arabien ebenfalls die Todesstrafe auf homosexuelle Handlungen. Im Jemen, Afghanistan, Sudan, Mauretanien und Nigeria steht die Todesstrafe im Gesetz, wird aber in der Regel nicht mehr angewendet. Entspannung ist also nicht angesagt. In insgesamt 73 Ländern ist Homosexualität strafbar, das betrifft vor allem Länder in Asien und Afrika.

Doch es gibt auch Länder, in denen sich die Gesetzeslage zugunsten der LGBT-Community verbessert hat, wie in Mosambik, Puerto Rico und Nepal. Letzteres hat eine neuen Verfassung mit einem Diskriminierungsverbot von Schwulen und Lesben. Diese Länder konnte in der Punktevergabe einen großen Sprung nach oben machen. Verschlechtert hat sich die Lange hingegen in Russland. Das Land belegt nur noch Platz 183 von insgesamt 194 Ländern. Auf den letzten beiden Plätzen liegen nur noch Somalia und der Iran. 

Das sind die Gewinner

Einen großen Sprung nach oben hat natürlich die USA gemacht, nachdem im Juni 2015 die Ehe für alle geöffnet wurde. Damit garantiert die amerikanische Verfassung landesweit ein Recht auf gleichgeschlechtliche Eheschließungen.

Den ersten Platz teilen sich gleich zwei Länder: Schweden und Großbritannien sind damit die homofreundlichsten Reisziele 2016, gefolgt von Belgien, der Niederlande, Frankreich, Dänemark, Kanada und Island. Ach ja, und wer gerne Urlaub im eigenen Land machen möchte, der kann sich freuen, denn Deutschland belegt immerhin Platz 15. 

Also, Sachen packen und ab in den Urlaub 2016!

Auf Hollywood Tramp teilt Berry E. eine bunte Auswahl an LGBT-Themen, Musik, Style, Sexappeal und Events, die ihn bewegen.
Auf Hollywood Tramp teilt Berry E. eine bunte Auswahl an LGBT-Themen, Musik, Style, Sexappeal und Events, die ihn bewegen.