Kylie Minogue Fever

Kylie Minogue setzte sich vor 20 Jahren ein Denkmal mit „Fever“!

„La, La, La“ war der kühle Refrain der die „Fever“-Ära vor 20 Jahren startete. Mit „Can’t Get You Out of My Head“ stürmte Kylie Minogue damals die Charts und legte am 01. Oktober 2001 das langersehnte Album „Fever“ nach.

Der größte Popsong des 21. Jahrhunderts, schrieb der Independent erst kürzlich, über „Can’t Get You Out of My Head“. Doch auch das Studio Album dazu war ein wichtiger Schritt in der beachtlichen Karriere von Pop Ikone Kylie Minogue. Fever, Kylies achtes Studioalbum, ist mit sechs Millionen verkauften Exemplaren mit Abstand die kommerziell erfolgreichste LP von Minogue. Viele Bezeichnen diese Ära auch als ihren künstlerischen Zenit.

Die Fever Ära

Der Kerntrack dieser Ära war sicherlich „Can’t Get You Out of My Head“. Dieser wurde an nur einem Nachmittag von Cathy Dennis und Rob Davis geschrieben. Ein Popsong für die Ewigkeit, dem man klangtechnisch keine Zeit zuordnen kann, weil er nicht zeitlos ist, sondern auch so klingt. Auch 20 Jahre später klingt dieser Song futuristisch und unerreichbar. Und das war erst der Anfang der „Fever“-Ära.

„Come Into My World“ ist eine weitere Dennis-Davis-Komposition und wurde in der Nacht vor dem Flug nach Deutschland für ein Fotoshooting aufgenommen. Die zweite Single „In Your Eyes“ ist einer der fünf Fever-Songs, für die Kylie als Co-Writerin genannt wird. Ein wichtiger Song, denn der Nachfolger zu „Can’t Get You Out of My Head“ hat kein leichtes Spielt. Dennoch avancierte die Nummer zu einem Fan-Favoriten, den Kylie auch Jahre später immer wieder performt hat.

Nach dem Tief, kam das Hoch

Kylies verlorene Jahre waren Ende der Neunziger. Als sie beim Tanzlabel Deconstruction unterschrieb und mit ihrem sechsten Album „Impossible Princess“ eine „Indie“ -Richtung einschlug. In Großbritannien wurde der Albumtitel nach dem Tod von Prinzessin Diana umgehend in „Kylie Minogue“ umbenannt. Heute gilt das Album als Urstein der Disco-Kylie, dank der Indie-Disco-Einflüsse.

Kylies großes Comeback kam dann nachdem sie bei Parlophone unterschrieben. 2000 feierte sie im Juni mit „Spinning Around“ (übrigens geschrieben von Paula Abdul) und dem Nachfolgealbum „Light Years“ große Erfolge. In gewisser Weise fing Kylie von vorne an. „Light Years“ fühlte sich wie eine Newcomer Platte an und „Fever“ war dementsprechend das Album, das Kylie im Pop Olymp festigen sollte.

Fever vs. Disco

Interessant ist, das „Fever“ und ihre letzte Platte „Disco“ aus 2020 sehr ähnlich sind. Ihre Fans lieben „Disco“-Kylie und sowohl „Fever“, als auch „Disco“ sind genau das. Zwei Jahrzehnte später bleibt „Fever“ ein faszinierendes Album. Darüber hinaus ist es eine dieser seltenen Alben, die dich in ein andere Welt entführt. Es ist futuristisch und irgendwie galaktisch. Genau so futuristisch, wie Kylie in den Videos „Can’t Get You Out of My Head“, „In Your Eyes“ und „Love At First Sight“ daherkommt, klingt auch Fever. Musikgeschichte, wenn ihr mich fragt!

Bild @ PARLOPHONE