Wer denkt, dass sich alle Probleme transsexueller Menschen mit der Geschlechtsanpassenden OP erledigt haben, hat sich leider geirrt. Der Kurzfilm „Headspace“ zeigt auf beeindruckende Weise, wie viele Hürden das tägliche Leben als „Trans“ mit sich bringt. 

Die meisten Menschen denken, dass man als Transsexueller im falschen Körper geboren wurde, sich „einfach“ umoperieren lässt und paar Pillen schluckt. Fertig! Dass, dem nicht so ist, weiß jeder, der sich schonmal ausführlicher mit dem Thema beschäftigt hat. Die qualvollen Jahre, bis man alle notwenigen Eingriffe über sich ergehen lassen hat, sind nur ein Aspekt. Doch auch wenn man endlich den Köper hat, der der richtige zu sein scheint, ist der Alltag für Trans-Menschen kein Problemloser. 

Der Kurzfilm mit Laith Ashley, Kieran Moloney, Munroe Bergdorf und Captain Hannah Winterbourne, verdeutlicht dies mit kleinen alltäglichen Dingen, die für uns so normal sind, aber für andere zum Albtraum werden können. 

Bild: Vimeo Screenshot via Jake Graf