Unterstütze die Initiative „Jeremy“

Die von Hollywood Tramp ins Leben gerufene Initiative, will „JEREMY“ als Codewort für Schüler an Schulenetablieren. Mit diesem Wort können sich Jugendliche an ihre Lehrer, Betreuer o.ä. wenden, ohne genauer ausführen zu müssen, was ihnen passiert ist. 

Betroffene von z.B. sexuellen Übergriffen müssen durchschnittlich 7 Erwachsene ansprechen, bevor sie Hilfe bekommen! Man stellt Jugendliche vor die große Aufgabe, das negative Ergebnis verbalisieren zu müssen. Dies führt häufig dazu, dass sie gar keine Hilfe suchen.

Hinter dem Codewort „Jeremy“ kann sich, vom Mobbing durch Mitschüler bis zu sexuellen Übergriffen, alles verbergen. Der Schüler kann mit dem Codewort „JEREMY“ z.B. zu einem Lehrer seines Vertrauens gehen und muss nicht preisgeben, was ihm genau passiert ist. Dieser empfängt das Wort „JEREMY“ lediglich als Hilferuf ohne Details und soll dem Schüler mehrere Möglichkeiten der Hilfe bieten. Vom Vertrauenslehrer, über den Schulpsychologen bis hin zur Hilfehotline, muss jede Schule in Rahmen ihrer Möglichkeiten handeln und vermitteln. Der Schüler muss sich im ersten Schritt nicht weiter erklären und der Lehrer ist in erster Linie Vermittler.

Zunächst war die Initiative für LGBTQ+ Jugendliche angedacht, doch ein Codewort explizit für die Community könnte zeitgleich eine Art Outing bedeuten, sobald man sich mit dem Codewort an jemanden wendet. Somit wurde schnell eine umfassende Initiative daraus, die alle Jugendliche einschließen soll.

Die größte Arbeit der Initiative liegt darin, dieses Codewort bundesweit an alle Schulen zu bringen. Es ist dann Aufgabe der Schulen diese Information über ihre Lehrerschaft an die Schüler zu tragen und auch festzulegen, an wen der Lehrer den Schüler vermittelt. Ich nutze die Popularität und die Reichweite meines LGBTQ+ Blogs dazu, diese Initiative bekannt zu machen und sie parallel an die Schulen zu bringen, da ich selber in meiner Schulzeit massiv von Lehrern und Schüler gemobbt wurde.

Warum nennt sich die Initiative „JEREMY“?

Der Name basiert auf den 1991 erschienenen Song „Jeremy“ der Band Pearl Jam. In dem Song geht es um die wahre Geschichte des 16-jährigen Jeremy Wade Delle, der sich eines Tages vor seiner Klasse und Lehrerin in den Kopf schießt und damit Selbstmord begeht, weil er gemobbt und von seinen Eltern vernachlässigt wurde.

Was kann ich tun? / Wie kann ich helfen?

JEDER:
Das Ziel ist es, diese Initiative bekannt zu machen. Teile dieses Infoblatt mit Freunden, die im Lehrwesen, an Schulen oder in Behörden arbeiten. Du bist von der Presse oder hast gute Kontakte zu TV, Radio, Tageszeitungen oder Podcastern? Jede Plattform, die die Initiative bekannt macht, ist eine große Hilfe. Teile „JEREMY“ auf Deinen Social Media Kanälen. Du kannst uns aber auch finanziell unterstützen (Siehe unten).

LEHRER:
Als Lehrer kannst Du dieses Infoblatt direkt an Deiner Schule vorstellen und „JEREMY“ umsetzten. Ich würde mich sehr freuen, wenn Schulen, die „JEREMY“ umgesetzt haben, sich bei mir melden. Jede Erfolgsgeschichte muss gehört werden und natürlich ist mir Feedback wichtig. Wo sind die Schwachstellen, was muss man noch tun?

Hollywood Tramp führt „JEREMY“ in Kooperation mit fritz-kola durch.

Spenden & Support bitte hier!

Vielen Dank für eure Unterstützung,
Berry

Bild: Hollywood Tramp