Hollywood verfilmt gerne wahre Geschichten, denn diese sind meist authentisch und beliebt. Doch diese News hat auch uns überrascht. Laut der New York Times soll die Story rund um die Öffnung der Ehe und damit Legalisierung der Homo-Ehe in den USA verfilmt werden. Nun sicherte sich 20th Century Fox die Rechte an der Story.

Jim Obergefell und sein Anwalt Al Gerhardstein haben vor Gericht für die landesweite Homo-Ehe gekämpft. Knapp zwei Wochen nach dem Sieg treten die beiden ihre „Life Rights“ an 20th Century Fox ab. Damit darf die Produktionsfirma nun Biopics über die beiden ins Kino bringen und somit auch die Story über deren Sieg verfilmen.

Jim Obergefell durfte seinen Partner nicht in der gemeinsamen Heimat Ohio ehelich heiraten. Das Paar legte ihre Trauung daher nach Maryland aus. Nach Arthurs Tod weigerte sich der Staat Ohio Obergefell auf dem Totenschein als Witwer aufzuführen. Somit zog dieser vor Gericht.

Es könnte naheliegen, dass der Schwerpunkt des Films auf die Liebe zwischen den beiden Männern gelegt wird. Die sehr ähnliche Story aus „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“, in der es auch darum geht, dass jemand für die Liebe so weit geht, dass er die Welt verändert, brachte rund 307 Million US-Dollar ein. Wann der Film gedreht wird und in die Kinos kommt, steht noch nicht fest.