Dua Lipa Grammys 2021

Alles, was du über die gestrigen GRAMMYs wissen musst!

Die diesjährigen Grammy Awards waren komisch und hinterlassen einen verwirrten Eindruck über die aktuelle Musikszene. Zwar gewinnen Frauen alle wichtigen Preise des Abends und die Verleihung bemühte sich um Diversität. Allerdings gab es kaum bahnbrechende Auftritte.

Neue Rekordhalterin ist Beyoncé, die bei den 63. Grammy-Awards vier Preise gewonnen hat. Mit 28 Auszeichnungen hat sie mehr Preise als jede andere weibliche Musikerin in der Geschichte der Grammys.

Alle Preise in den Königskategorien gingen an Frauen. Taylor Swift gewann mit „Folklore“ die Auszeichnung für das „Album des Jahres“. Lady Gaga und Ariana Grande gewannen mit „Rain On Me“ in der Kategorie „Best Pop Duo Performance“ und sind damit die ersten Frauen, die in dieser Kategorie überhaupt gewinnen.

Billie Eilish, die im Vorjahr die Grammys regierte und alles absahnte, bekam den Grammy „Record of the Year“ für „Everything I Wanted“. Laut Billie Eilish hätte Rapperin Megan Thee Stallion gewinnen müssen: „Megan, du verdienst ihn“, sagte Eilish. Diese gewann dann noch einen Preis als beste Newcomerin.

H.E.R. ist bei der Grammy-Verleihung mit dem Preis für den besten Song ausgezeichnet worden. Sie erhielt ihn für den Titel „I Can’t Breathe“, der im Zug der Proteste gegen Polizeigewalt in den USA entstanden war.

Gefeiert wurde auch Harry Styles, der mit Federboa seinen Hit „Watermelon Sugar“ performte und mit dem Song den Preis in der Kategorie „Beste Pop-Performance“ gewann.

Generell waren die Auftritte solide und im Rahmen der Möglichkeiten – geschuldet der Pandemie – eine runde Sache. Aber mehr auch nicht. Man merkt, dass die Grammys ein Image-Problem zu haben scheinen und so ist es zwar schön, dass vor allem Frauen Preise abräumen konnten, doch bei der Kritik in den letzten Jahren, wirkte es an manchen Stellen fast schon inszeniert von den Machern.

Dennoch gab es Highlights und einige kleine Ausschnitte gibt es hier und Dup Lipa sogar in ganzer Länge. / Berry

Bild @ YouTube via Dua Lipa