Jamie Lawson ist das erste Signing auf Ed Sheeran´s Plattenlabel „Gingerbread Man Records“ und verzaubert derzeitig die Musikwelt mit seiner schönen Single „Wasn’t Expecting That“. Wir haben den Newcomer zum Interview getroffen. 

Ein richtiger Newcomer ist Jamie Lawson eigentlich gar nicht, denn schon 2003 veröffentlichte er sein Album. Allerdings blieb der erhoffte Erfolg aus und Jamie musste ganze 13 Jahre auf seinen großen Durchbruch warten. Heute, mit reifen 40 Jahren, erobert Jamie Lawson die Charts und verzaubert vor allem mit seiner Single „Wasn´t Expecting That“ die Musikwelt. Wir haben ihn zum Interview getroffen.

Jamie Lawson by Pip for Atlantic Records

Jamie Lawson by Pip for Atlantic Records

Was inspiriert dich als Songwriter?

Ich habe immer die Song von anderen Künstlern gesungen und ich glaube, dass es ein natürlicher Prozess ist irgendwann seine eigenen Songs zu schreiben. Es fühlte sich nicht wie eine Inspiration an, sondern es war eher der Gedanke, seine eigenen Songs zu schreiben und eine eigene Band zu haben. Es entwickelte sich schnell zu etwas, dass ich gut konnte und liebte. 

Ed Sheeran hat dich auf seinem Label unter Vertrag genommen und du warst auch auf Tour mit ihm. Wie war es, mit ihm zu arbeiten? 

Es war toll. Ed ist ein sehr fürsorglicher Boss. Er hat mich die Platte machen lassen, die ich machen wollte und er hat mir geholfen, die richtigen Produzenten und die richtigen Songs für das Album zu finden. 

Es ist toll ihm auf der Tour zuzusehen und zu sehen, wie er die Dinge macht. Er hat eine sehr entspannte Einstellung zu seinen Shows und er scheint immer Zeit für die Menschen um ihm zu haben, was toll ist, wenn du so berühmt bist wie er und jeder etwas von deiner Zeit in Anspruch nehmen möchte. 

Wie war es als Support Act auf seiner Tour in so großen Hallen zu spielen?

Wunderbar. Es ist immer toll vor so vielen Menschen zu spielen und Ed´s Publikum ist riesig. Ich hoffe, es bringt mir eine menge neuer Fans in kurzer Zeit ein. Komischerweise war ich gar nicht nervös. Es fühlte sich total natürlich an vor 10,000 Menschen und mehr zu spielen.  

Das Video zu „Wasn´t Expecting That“ ist sehr emotional. Wessen Idee war das?

Der Direktor des Videos Bouha Kazmi hatte die Idee und ich mochte den Twist, dass die Story praktisch rückwärts erzählt wird. Es ist ein schweres Thema in dem Video und es scheint wirklich die Emotionen der Menschen anzusprechen.

Gibt es ein Musikvideo, das dein Leben verändert hat?

Ich glaube eher nicht. Ich liebe REM´s „Everybody Hurts“ Video. Ich finde, das ist sehr schön und sehr claver. Ich war auch total besessen von Michael Jackson´s „Thriller“ Video und das „Making of Thriller“. Das habe ich mir bestimmt 100 Mal angeschaut. Vielleicht hat das mein Leben verändert. Das ist schwer zu sagen.  

Ich bin nun sehr gespannt auf dein Album. Was können wir erwarten?

Ich würde sagen, du kannst mit Song über Liebe, Hoffnung und Zufriedenheit rechnen. Ich hoffe, es ist ein Album, bei dem man sich verlieben kann und in das man sich verlieben kann. Es ist ein sehr herzliches und sanftes Album.

In UK ist das Album ja schon seit einem Monat draussen und die Reaktionen waren toll auf das Album. Ich hoffe, die Reaktionen in Deutschland werden die gleichen sein und wenn wir die Nummer 1, die wir in UK hatten, wiederholen können, wäre das etwas ganz Besonderes.  

Interview: Berry E.
Bilder: Warner Music Germany

Auf Hollywood Tramp teilt Berry E. eine bunte Auswahl an LGBT-Themen, Musik, Style, Sexappeal und Events, die ihn bewegen.

Auf Hollywood Tramp teilt Berry E. eine bunte Auswahl an LGBT-Themen, Musik, Style, Sexappeal und Events, die ihn bewegen.