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L.A. ist die Stadt, die Stars, Reichtum und Fame so sehr verkörpert, wie kaum eine andere. Zudem hat Los Angeles eine große LGBTQ+ Community mit vielen Bars, Clubs und weiteren Highlights, die ich euch an dieser Stelle einmal vorstellen möchte. Welcome to L.A.!

Generell ist “Gay”-Los Angeles, wie ich es mal nennen möchte, voll im Trend und hat mehr LGBT-Hotspots, als man jemals aufzählen könnte. Doch ich habe mit der Zeit und den vielen Besuchen mein Highlights entdeckt, die ich euch empfehlen möchte. Zunächst sei aber gesagt: Wer in L.A. unterwegs sein möchte kommt um einen Mietwagen nicht herum. Das Netz an öffentlichen Verkehrsmitteln ist, wie in den meisten US Metropolen, extrem schlecht. Einige der wenigen Ausnahmen dürften da New York und San Francisco sein. Selbst mit dem Auto kommt man nicht immer schnell von A nach B, denn die Stadt erliegt regelmäßig dem Verkehrskollaps. Man sollte Strecken vorab auf jeden Fall in Maps nach Stau und Umfahrungen abchecken und immer viel Zeit einplanen.

Los Angeles ist weltweit als Unterhaltungshauptstadt bekannt. Hier sind die Menschen, die es entweder in der Unterhaltungsindustrie geschafft haben oder hergezogen sind, um es zu schaffen. Vielleicht ist dein heutiger Kellner morgen schon der neue Star in einem Kinofilm? L.A. hat auf jeden Fall neben den vielen verschiedenen Menschen viel zu bieten: hervorragendes Essen, erstklassige Kunst, außergewöhnliche Restaurants, luxuriöse Hotels und eine große schwule Kultur, die tief verwurzelt ist.

Die LGBTQ-Szene ist enorm groß

Während die Queer-Community in der ganzen Stadt willkommen ist, ist das Epizentrum des schwulen Lebens hier zweifellos die Gaybourhood West Hollywood Boystown, die sich mit Restaurants, Boutiquen, schwulen Bars und Nachtclubs füllt. Laut einer Studie, sollen tatsächlich 40 Prozent der Einwohner in L.A. homosexuell sein, was West Hollywood (WeHo) zum schwulsten Stadtteil der USA macht!

Los Angles ist vom Hollywood-Schriftzug bis zu den berühmten Villen von Beverly Hills so reich an legendären Sehenswürdigkeiten, dass es schwierig ist, sie alle zu sehen. Viele machen in Los Angeles die Hop-On Hop-Off Busfahrten und entdecken so die Stadt auf eigene Faust. Dank der praktischen Hop-On- und Hop-Off-Busexkursion, kommt man relativ schnell und übersichtlich zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Geheimtipps für den Tag

Ein Highlight, das man tagsüber sehen sollte, ist das “ONE National Gay & Lesbian Archive” der University of Southern California. Dies ist die weltweit größte Sammlung von Materialien für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender und Queer (LGBTQ) mit regelmäßigen Ausstellungen in der One Gallery in West Hollywood. Das wohl “schwulste” Geschäft der Welt könnte “Block Party” sein. Der Store hat das ganze Jahr über modische und abgefahrene Kleidung. Von Pride Artikeln bis Unterwäsche ist alles dabei und der Store hat täglich bis 2 Uhr morgens geöffnet. Ein weiterer Geheimtipp, der nicht wirklich viel mit LGBTQ-Kultur zu tun hat, ist die sehr beliebte Eisdiele und Bäckerei “The Milk Shop”. Hier gibt es unglaublich gute Shakes, Eisbecher und Eisneuheiten. Sollte man auf jeden Fall probieren.

Wer eher einen Hauch vom L.A. Fame spüren will, der sollte die TMZ Hollywood Promi-Hotspot-Tour machen. Während dieses zweistündigen Ausflugs machen die Besucher eine Art Insider-Tour durch Hollywood mit TMZ. So fährt man zu Hotspots, an denen Prominente gerne einkaufen, feiern und essen. Es besteht auch eine gute Chance, dass Sie auf den einen oder anderen Star treffen. Das ist in L.A. nicht unüblich.

Ein weiterer Klassiker in L.A. ist natürlich der Disneyland Park. Gut, das liegt nicht wirklich in WeHo, aber das ursprüngliche Disneyland ist der einzige Park, der unter der Aufsicht von Walt Disney selbst errichtet wurde und wenn wir ehrlich sind, lieben doch besonders wir schwulen Männer diesen Kitsch der Disney Welt. Das klassische Disneyland bietet Fahrattraktionen wie “Space Mountain” oder “Indiana Jones Adventure” und natürlich die Disney-Figuren Mickey Mouse, Goofy, Donald Duck und mehr!

Das schwule Nachtleben von L.A.

Kommen wir aber nun zum Gay Nightlife in L.A. Da Los Angeles eines der schwulenfreundlichsten Urlaubsziele der Welt ist, gibt es auch eine dementsprechend große Szene. Vom entspannten Cocktail in einer Bar bis zur Großraumdisko mit Gogos, ist alles dabei. An dieser Stelle muss ich sagen, dass es unmöglich ist, alles aufzuzählen. Denn neben West Hollywood gibt es auch Schwulenviertel in Silver Lake, Downtown LA sowie Long Beach.

In West Hollywood sollte man auf jeden Fall die weltberühmte Bar “The Abbey” besucht haben. Es ist eine Mischung aus Restaurant und Nachtclub, in dem einige der größte LGBT-Events stattfinden. “The Abbey” wird auch oft als eine der besten Schwulenbars der Welt gefeiert. “Mother Lode” hingegen ist eine Art Kneipe in WeHo, die sich seit 1979 bewährt hat und eine Kombination aus starken Drinks, Musik und familiärem Flair bietet. Die Bar “Flaming Saddles” im Wild-West-Stil ist vielleicht die männliche Version von Coyote Ugly. Sehr freundliche Barkeeper und zwei Tanzflächen. Mehr braucht dieser Laden nicht.

Die Clubs!

Kommen wir nun zu den Nachtclubs. “Rage” ist ein langjähriger Nachtclub in West Hollywood der zudem eine große Auswahl an Speisen im Restaurant bietet. Man kann also im Restaurant essen, dann zu den Beats der DJs tanzen oder sich einfach einige Drag-Shows anschauen. Das Micky’s hingegen liegt im Herzen von Boys Town am Santa Monica Boulevard und bietet auf zwei Stockwerken Platz für bis zu 1.000 Besucher. Das ist auf jeden Fall Großraumdisko mit fettem Soundsystem, Laserlicht usw. Wer nicht so ganz auf große Massen steht, dem kann ich das “St Felix” empfehlen. Ein stressfreier Laden mit intimer Atmosphäre, perfekt für gehobene Cocktails – der Wassermelonen-Martini soll besonders gut sein – und kleinen Bissen an der Bar. St Felix gibt es in Hollywood und WeHo. Ein Tipp: Wenn du einen Tisch haben willst, sollten Sie rechtzeitig reservieren. Etwas ganz anderes ist die “Gym Sportsbar”. Es ist die erste und einzige schwule Sportbar in Los Angeles mit vielen TV-Sendern, einer geselligen Happy Hour und späterer Party-Stimmung. Hier gibt es keine Go-Go-Tänzer und auch keine Drag-Shows, aber dafür die beste Happy Hour in WeHo.

Es gibt unglaublich viel in L.A. zu entdecken und die Stadt, wie auch die Szene, ändern sich ständig. Immer wieder machen Lokale oder Partys zu und schon kommt ein neuer Laden auf. L.A. kann auf keinen Fall langweilig werden, wenn man viel Energie mitbringt, um sich durch diese große Stadt zu kämpfen. Ich hoffe, ich konnte euch zumindest etwas Lust drauf machen und ich bin sicher, dass es in gewisser Zeit schon wieder einen neuen Guide geben wird. / Berry

Bild: Hollywood Tramp & Pixabay

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