Schauspieler Daniel Franzese sagt in einem neuen Interview, dass es höchste Zeit sei, fülligere queere Männer mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Eine Sexualisierung dieser Männer findet schlichtweg nicht satt.

Während viele Frauen dafür kämpfen, nicht sexualisiert zu werden, möchte Daniel Franzese genau das Gegenteil für füllige queere Männer erreichen. In einem TMZ Interview sagt er: „Es gibt eine Menge Shows im Fernsehen, die queere Sachen zeigen, aber sie sexualisieren einfach keine größeren schwulen Männer“.

Franzese fügte hinzu, dass es sowohl in Filmen, als auch im Fernsehen, spürbar an Vielfalt bei den Körpertypen fehlt: „größere schwule Menschen in der Branche sind unsichtbar“. Es gibt jedoch eine Ausnahme und das sei Ryan Murphy, sagt Franzese. Er sei der „Leader“, wenn es darum geht, in seiner Besetzung Vielfalt aller Art zu präsentieren. Aber selbst er könnte es besser machen: „Er hat in keinem seiner Produktionen sexualisierte füllige Typen“, sagte er.

„Im Moment macht das niemand“, sagt Franzese und fügt hinzu, dass er die Ausrede nicht akzeptiert, dass fülligere Jungs nicht auch sexy sein können. Tatsächlich werden viele Typen sexualisiert, doch bei fülligeren Menschen scheint es ein klares Problem zu geben und das wäre mir nicht einmal aufgefallen, wenn Franzese es nicht in dem Interview nicht thematisiert hätte.

Daran sieht man ganz klar, wie unsichtbar diese Gruppe von schwulen Männern ist. Dabei geht es nicht darum, ein Übergewicht zu propagieren oder zu sagen, dass man dick sein muss. Es geht darum, den Querschnitt der Gesellschaft in den Medien zu repräsentieren. Denn sexy definiert jeder anders und somit sollten viel mehr Facetten zelebriert werden. / Berry

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