Veranstalter weltweit machen sich derzeitig Sorgen, wie es mit den Events in 2020 weitergeht. Betroffen sind natürlich die vielen Pride Events, aber auch lokale kleinere Veranstaltungen. Doch wie sollte man damit am besten umgehen?

Das Corona-Virus spaltet die Nation. Während immer mehr Großevents abgesagt bzw. verschoben werden (u.a. auch das Coachella Festival), fordern viele Menschen von Künstlern und Veranstaltern kleinerer Events, dass diese ihre Events selbstständig absagen. Doch welcher Weg, ist der richtige? Sollen wir weiter unsere LGBT+ Events stattfinden lassen oder ist das verantwortungslos?

Panik oder Vorsorge?

Ich selber habe vier LGBT+ Partyreihen in Hamburg die unter der 1000-Gäste-Marke liegen. Ich persönlich sehe in einem Club kein höheres Risiko, als auf einem Bahnsteig oder an anderen Orten, an denen ein großer Verkehr an Menschenmassen stattfindet. Doch die Meinung spalten sich. Die eine Seite findet es unverantwortlich Events weiterhin stattfinden zu lassen, die andere Seite hingegen findet es übertrieben, keine Events mehr zu machen.

Der aktuelle Zustand und die Ungewissheit, wie es weiter geht, sind für viele Menschen in der Event-Branche kaum auszuhalten. So ergeht derzeitig vielen Branchen. Ich bin gespannt, ob wir soeben das öffentliche Leben 2020 gecancelt haben oder ob wir zum „normalen“ Leben zurückfinden werden? Ich bin sehr gespannt, wir ihr darüber denkt. / Berry

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Bild: Hollywood Tramp