Chris Rock eröffnete die diesjährige Oscar-Verleihung mit einem Monolog, der genau da ansetzte, wofür die Oscars erneut dieses Jahr kritisiert wurden, nämlich die „Weißen Oscars“. Es geht um einen in Hollywood vorherrschenden Rassismus gegenüber farbigen Schauspielern, die jedes Jahr kaum nominiert werden.

In einem weißen Anzug betritt Chris Rock die Oscar-Bühne und liefert ein Feuerwerk an Gags ab, die alle Rassismus-Vorwürfe abfrühstücken. So nannte er die Oscars u.a. die „White People’s Choice Awards“. Doch er ging noch weiter und attackierte Jada Smith, Frau von Will Smith, die im Vorfeld via eines Video verkündete, dass sie der Oscar-Verleihung fern bleibe. So sagte Rock, dass Jada eine Seriendarstellerin sei und bei den Oscars gar nichts zu suchen hat. Weiter greift er auch Will Smith an: „Es ist auch nicht fair, dass Will Smith 20 Millionen Dollar für Wild Wild West bekommen hat“.

Chris Rock ging auch auf die schwarze Geschichte ein und machte sich lustig indem er feststellte, dass bei den früheren Verleihung weniger protestiert wurde, weil die Farbigen „gegen wirklich wichtigen Dinge zu protestieren hatten“. Weiter „Wenn deine Großmutter vom Baum baumelt, dann ist es ziemlich schwer, sich für den besten ausländischen Dokumentar-Kurzfilm zu interessieren“ sagte Chris Rock, der vom Publikum für seine Rede gefeiert wurde.

Doch er erwähnte auch, dass sich die Zeiten ändern und beendete seinen Monolog mit einem Hinweis darauf, dass immerhin der aktuelle Rocky in „Creed“ schwarz sei. Womit er sagt, dass es eben die entsprechenden Rollen geben muss und diese dann auch nominiert werden können. Die Rede geht jetzt schon viral um die Welt. 

Die ganze Rede, kannst du hier sehen.

 

Titelbild: facebook/TheAcademy/

Auf Hollywood Tramp teilt Berry E. eine bunte Auswahl an LGBT-Themen, Musik, Style, Sexappeal und Events, die ihn bewegen.

Auf Hollywood Tramp teilt Berry E. eine bunte Auswahl an LGBT-Themen, Musik, Style, Sexappeal und Events, die ihn bewegen.