Es war nicht besonders leicht am vergangenen Freitag, als das neue Album „Choreography“ des britischen Musikers Rod Thomas alias Bright Light Bright Light veröffentlicht wurde. Denn am selben Tag hauten ausgerechnet Britney Spears und Katy Perry ganz überraschend ihre neuen Singles raus. Wie gut, dass Bright Light Bright Light für sich stehen kann und ich euch das Album somit auch vorstellen möchte.  

Bright Light Bright Light

Rod Thomas ist wohl der unabhängigste Popstar der Welt und macht wirklich alles selbst. Er ist sein eigener Labelchef, Manager, Tourmanager und Booking Agent und hat seinen eigenen Musikverlag gegründet. Auch die Artwork macht er selbst und kann somit behaupten, dass seine Werke zu 100 Prozent aus seiner Feder stammen. Zu seinen musikalischen Freunden und Wegbegleitern, die auf dem neuen Album zu hören sind, gehören neben seinem langjährigen Unterstützer Elton John alle Mitglieder der Band Scissor Sisters.

Bright Light Bright Light

Sein drittes Album ist emotionaler, als die Vorgänger:“Ich habe wirklich etwas geweint, als ich das fertige Album gehört habe“ sagt Rod Thomas. Warum das Album so emotional geworden ist, erklärt er so: „Das liegt daran, daß ich kaum glauben kann, daß ich es geschafft habe etwas zu tun auf das ich so stolz bin“. Im Laufe der Produktion beantwortete „Choreography“ ein persönliches und künstlerisches Rätsel für Rod. „Ich war in der seltsamen Position, daß ich zu Indie bin für Pop und zu poppig klinge für einen Indiekünstler. Dieses Mal wollte ich ein mutiges, buntes Album aufnehmen, welches die Popmusik selbst feiert.“

Das neue Album  wartet mit illustren Gästen auf. Dazu zählen Sir Elton John, der Schauspieler Alan Cumming, Jake Shears, Ana Matronic & Del Marquis, besser bekannt als Scissor Sisters. Der Sound knüpft an den Synthie-Pop der 80er Jahre an und gibt dem ganzen einen etwas frischeren Touch. Das haben vorher auch Bands wie die Pet Shop Boys oder eben die Scissor Sisters immer wieder eindrucksvoll hinbekommen. „Choreography“ ist tatsächlich wieder etwas zwischen Pop und Indie geworden, das dennoch seinen ganz eigenen Sound trägt und dementsprechend speziell ist. Vielleicht zu spezielle für die breite Masse, aber Rob wird auch mit diesem Album seinen Weg in Herzen der Fans und vielleicht einiger neuer Anhänger finden.

Bilder: Nick Blumenthal

Auf Hollywood Tramp teilt Berry E. eine bunte Auswahl an LGBT-Themen, Musik, Style, Sexappeal und Events, die ihn bewegen.

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