Zac Efron kennen wir als knallhart durchtrainierte Maschine, die in vielen Filmen seinen, bis ins Detail durchtrainierten, Körper zeigt. Außerhalb dieser Kinorollen, kann man den Schauspieler nun in der Netflix-Reality-Doku „Um die Welt mit Zac Efron“ sehen. Sofort fällt auf, dass der einstige Teenie-Star älter, behaarter und laut Internet „dicker“ geworden ist.

Wir alle kennen die vielen Magazine, die Frauen mit ihrer Cellulite oder paar Kilos mehr am Strand zeigen. Paar Seiten weiter gibt es dann auch die passenden Diät Tipps, um eben nicht so auszusehen. Das vor allem Frauenzeitschriften den größten Druck auf Frauen ausüben, ist kein Geheimnis. Doch wie ist das bei den Männern?

Skandal: die Muskeln sind „weniger“ definiert!

Ein gutes Beispiel ist die Presse rund um Zac Efron in der neuen Netflix Serie „Um die Welt mit Zac Efron“. Erst war Zac der Teenie-Star im „High School Musical“ und später in 2017 die Maschine im „Baywatch“-Remake. In der neun Netflix Serie ist Zac Efron als er selbst zu sehen. Er spielt keine Rolle und er muss auch auf keinen bestimmten Köper hin trainieren. Womit ich nicht sagen will, dass Zag Efron zum Zeitpunkt der Dreharbeiten für „Um die Welt mit Zac Efron“ nicht trainiert war.

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Der Aufschrei ist dennoch groß, nachdem Zac Efron in der Doku oben ohne zu sehen war. Die Muskeln sind „weniger“ definiert, auf einmal sind da mehr Haare und generell wirkt Efron eher wie ein Bär und weniger wie ein typisch glatter Hollywood Schönling. Schnell wurde er von vielen auf Twitter als Daddy betitelt (wie ich hier berichtete), was aber eher schmeichelnd und nett gemeint war. Wenig nett, sind die Medien, die Efron als „dick“ bezeichnen.

Genau das passiert immer häufiger auch bei männlichen Starts. Zac Efron hat nun einen „Dad Bod“, schreibt eine Seite. Der Dad Bod beschreibt offiziell einen in die Jahre gekommenen Vater-Körper, der unter Umständen mal muskulös-trainiert war, mittlerweile aber ein wenig Fett angelegt hat. Wer den Begriff googelt und in die Bilder-Suche geht, findet dort Promis wie Leonardo DiCaprio, Chris Pratt, Adam Sandler, Ben Affleck und Matt Damon. Sie alle haben bis heute noch tolle Körper, doch die Beiträge dazu wollen uns erzählen, dass diese Männer sich nun gehen lassen.

Plus Size? Dad Bod?

Auch die Pit-Crew von RuPauls Drag Race hatte eine ähnliche Diskussion. Mina Gerges ist zwar das erste „Pit Crew“-Mitglied ohne Sixpack, doch viele Medien wollen ihn als erstes „Plus Size“-Mitglied feiern (Jetzt hier lesen). Zurecht fragen sich Männer weltweit bei ihm, als auch bei Zac Efron: „Wenn das Plus Size ist oder das ein Dad Bod ist, was bin dann ich?“.

„Scheisse, das ist einfach … nur albern“

Zac Efron selbst sagte mal über seinen Köper während der „Baywatch“-Dreharbeiten: „Nachdem ich den Film abgedreht hatte, wurde mir bewusst, dass ich nie wieder in so guter Form sein will. […] Da sind Dinge wie Wasser unter deiner Haut, über die du dir Sorgen machst, damit dein Sixpack nicht zum Fourpack wird. Scheisse, das ist einfach … nur albern.“

Genau das ist der Punkt. Ich werde immer wieder angefeindet, weil ich Männer mit durchtrainierten Köpern auf meinem Blog zeige. Aber darin liegt meiner Meinung nach nicht das Problem, denn ich sage niemanden, dass er so aussehen soll. Das Problem liegt darin, Männern erzählen zu wollen, dass ein Körper, der super ist, zu dick sei oder sich Männer in einem gewissen Alter gehen lassen, nur weil sie keinen Sixpack haben. Eher sollte man Zac Efron dafür feiern, dass er es als einer der wenigen Teenie-Stars in Hollywood begriffen hat, das es im Leben wichtigere Dinge gibt, als Muskeln und Sixpack. / Berry


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Bild: Netflix