In der Nacht vom Montag (15.02.2016) auf Dienstag wurde zum 58 Mal der wichtigste Musikpreis der Welt, die Grammys, verliehen. Wer unseren Live-Ticker auf Facebook verpasst hat, bekommt nun die wichtigsten Infos der gestrigen Nacht auf einen Schlag. 

Das Highlight der rund 3,5 Stunden langen Verleihung war sicherlich Lady Gaga´s Tribute an David Bowie. Gaga sah aus wie Bowie, sang dessen Hits und klang gut dabei. Die technischen Wunder, die sie vorab in Zusammenarbeit mit Intel angekündigt hatte, ließen etwas zu Wünschen übrig. Dennoch glauben wir, dass David Bowie Spaß an der Performance gehabt hätte.

Doch ein weiterer unauffälliger Auftritt stahl vielen Künstlern die Show. Während eines Tributes an Lionel Richie staunte das Publikum nicht schlecht, als Demi Lovato den 80er-Klassiker „Hello“ zum Besten gab.

Taylor Swift eröffnete die Awardshow. Rihanna war zwar noch zur Generalprobe erschienen, musste aber ihren Auftritt absagen, nachdem Ärzte ihrer Stimme 48 Stunden Ruhe verordnet haben. Adele hingegen ist aufgetreten, hatte aber technische Probleme mit dem Sound, die sie dennoch gut kaschierte. Ein weiteres Highlight war sicherlich der Auftritt von Kendrick Lamar, der am häufigsten nominiert war. Mit ganzen elf Kategorien steht er nur knapp hinter Michael Jackson, der 1984 in zwölf Kategorien nominiert war. 

Kendrick Lamar war dann auch tatsächlich der Gewinner des Abends und Gewann u.a. für das beste Rap-Album „To Pimp A Butterfly“, den besten Rap-Song „Alright“, die beste Rap-Performance „Alright“, die beste Rap-Kollaboration „These Walls“ und zusammen mit Taylor Swift für das beste Musikvideo „Bad Blood“. Record of the Year ging an Mark Ronson feat. Bruno Mars „Uptown Funk“, Taylor Swift gewann u.a. Album of the Year, Song of the Year ging an Ed Sheeran´s „Thinking Out Loud“. 

Kritik gab es an Meghan Trainor, die als Best New Artist ausgezeichnet wurde, jedoch schon 2014 ihren ersten großen Hit „All About That Base“ hatte und laut der Regeln eigentlich keine Newcomerin ist. Auch die Kategorie Best Rock Performance hatte bis auf die Foo Fighters keine wirkliche Rockband als Nominierung. Dennoch gönnen wir den großartigen Alabama Shakes den Preis für „Don’t Wanna Fight“. Auch wenn solche Bands in die Sparte „Alternative“ gehören. 

Titelbild: Lady Gaga – YouTube Screencap 

Auf Hollywood Tramp teilt Berry E. eine bunte Auswahl an LGBT-Themen, Musik, Style, Sexappeal und Events, die ihn bewegen.

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