Wirklich viele Überraschungen und Highlights gab es bei den gestrigen Brit Awards nicht. Immerhin sind wir alle noch total verwöhnt von den diesjährigen Grammys, die uns so einige Superstar-Highlights geboten haben. Dennoch, ganz unvergessen bleiben die diesjährigen Brit´s nicht.

Besonders die nicht anwesenden Künstler glänzten, darunter auch die verstorbenen Künstler David Bowie und George Michael. George Michaels ehemaliger Bandkollege aus dessen Band „Wham“ sorgte für den emotionalen Höhepunkt der Show mit einer bewegenden Rede. Anschließend sang Coldplay-Sänger Chris Martin George Michaels Hit „A Different Corner“.

Makaber aber wahr, war der verstorbene David Bowie der große Gewinner des Abends. Für sein letztes Werk „Blackstar“ erhielt David Bowie die Auszeichnung für das beste britische Album und als bester britischer Solokünstler.

Weitere Gewinner waren Emeli Sandé als beste britische Solokünstlerin. Beste britische Gruppe wurden „The 1975“. In den internationalen Kategorien gewannen u.a. Drake und Beyoncé, die aber beide nicht da waren. Genau wie One Direktion, die „Video of the Year“ gewannen und ebenfalls mit Abwesenheit glänzten. Die Band „Little Mix“ hingegen war da und gewann die beste britische Single.

Unter den Performern hatte Katy Perry ihren aktuellen Song „Chained to the Rhythm“, dessen Video diese Woche erst Premiere feierte, im Gepäck und machte erneut eine Anspielung an die aktuelle politische Lage in den USA.

Dabei kann man sich sicher sein, dass die überdimensionalen Figuren am Ende der Show Donald Trump und die britische Prime Ministerin Theresa May sein sollen.

Auch Ed Sheeran trat auf und sang seine zwei neuen Songs.

Eine Premiere kam von den Chainsmokers zusammen mit Coldplay, die ihre neue gemeinsame Single „Something Just Like This“ performten. 

Als großes Finale legte Robbie Williams ein Medley hin und beendete die Brits 2017. Die Brit Awards gelten neben den Grammys als wichtigste Musikpreise der Welt. 

Bild: Screenshot