Wissenschaftler haben nun herausgefunden, warum jüngeren Brüder eher homosexuell sind, als ihre älteren Geschwister. Der Grund scheint rein biologisch zu sein und ist ein Prozess, der weit vor unserer Geburt stattfindet. Da soll noch einer sagen, Homosexualität ist eine Phase. 

Untersuchungen an der Brock Universität in Kanada haben herausgefunden, dass Frauen, die mehrfach mit Jungs schwanger sind, einen bestimmten Antikörper bilden. Dieser scheint die Sexualität der nachkommenden Babies zu beeinflussen, soweit es sich um männliche Babies handelt. Denn wie CNN in einem Bericht beschreibt, soll dieser Antikörper ein Protein sein, der das Y Chromosomen (welches Frauen nicht haben) beeinflusst und damit wichtigen Einfluss für die Entwicklungen im Gehirn des Fötus hat. Frauen die zum ersten Mal einen Jungen auf die Welt bringen, fangen direkt nach der Geburt an, diese Substanz (NLGN4Y Protein) im Körper zu bilden. Je mehr Jungen sie zur Welt bringen, umso höher steigt das Level an Antikörpern, weswegen später geborene und jüngere Brüder, häufiger homosexuell sind, als die Erstgeborenen. 

Tony Bogaert ist der Kopf der Forschungen und beschreibt die Ergebnisse als wegweisend, weil sie beweisen sollen, dass die sexuelle Orientierung, zumindest beim Mann, eine direkte Verknüpfung zur Biologie des Menschen hat und nicht durch Erziehung oder anderem psychischen Einfluss entsteht: „Das ist das Ergebnis von mehr als 20 Jahren Forschung, in denen wir begannen, den älteren Bruder oder die Geburt von Brüdern zu betrachten. Die aktuelle Studie ergänzt den wachsenden wissenschaftlichen Konsens, dass Homosexualität keine Wahl, sondern eine angeborene Veranlagung ist“, sagt Tony Bogaert. Die Studie ist am Montag auf PNAS veröffentlicht wurden.

Da kann ich an dieser Stelle nur Gaga zitieren und sagen: „cause you were born this way, baby“.

Bild: Instagram

Auf Hollywood Tramp kommentiert DJ Berry E. LGBT-Themen, Lifestyle, Musik, Kultur und kreiert damit eine Mischung aus Magazin und persönlichem Blog aus der Szene, für die Szene!

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