Weniger als die Hälfte aller LGBT-Arbeitnehmer in Australien sind am Arbeitsplatz wirklich geoutet, hat nun eine neue Studie herausgefunden. Dabei geht es nicht zwingend um die Frage, ob man auf der Arbeit geoutet sein muss, sondern eher darum, ob das ein Thema ist und überhaupt gemacht wird. Ein interessantes Thema, das sicherlich auch die Situation in Deutschland betrifft. 

Die Studie des „Royal Melbourne Institute of Technology“ (RMIT) befragte 1.600 LGBT-Arbeitnehmer und stellte fest, dass nur 32% der Befragten gegenüber ihren Kollegen geoutet sind. Die Studie mit dem Titel „Out at Work“ zeigte auch, dass die Mitarbeiter, die nicht geoutet sind, unter einem verminderten Wohlbefinden und schlechterer Produktivität leiden. Es stellte sich sogar heraus, dass Arbeitnehmer, die nicht am Arbeitsplatz geoutet sind, zu 50% weniger zufrieden mit ihrer Arbeit sind als die LGBT-Angestellte, die geoutet sind.

Darüber hinaus zeigten die Ergebnisse, dass Mitarbeiter, die geoutet sind, eine 28% höhere Wahrscheinlichkeit haben, einen guten Kundenservice zu bieten, 50% mehr Entwicklung zeigen und 35% effektiver in ihrem Team arbeiten, als ungeoutete Mitarbeiter. Lisa Annese, CEO des Diversity Council of Australia, sagte, dass die Ergebnisse zeigen, dass es für ein glücklicheres Arbeitsleben unerlässlich ist, auf der Arbeit geoutet zu sein: „Ein großer Teil der LGBTQ-Arbeitnehmer sind immer noch nicht geouten. Und dennoch kann es nicht nur für das eigene Wohlbefinden, sondern auch für die Unternehmen, für das sie arbeiten, unvorteilhaft sein“.

Wie sieht es bei euch aus? 

Wie sind deine Erfahrungen mit dem Thema?

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Auf Hollywood Tramp kommentiert DJ Berry E. LGBT-Themen, Lifestyle, Musik, Kultur und kreiert damit eine Mischung aus Magazin und persönlichem Blog aus der Szene, für die Szene!

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