Ich möchte Janelle Monáe als eine der innovativsten Künstlerinnen unserer Zeit beschreiben. Sie ist Sängerin, Songwriterin, Produzentin, Schauspielerin und Aktivistin. Und egal was sie macht, sie macht es richtig. Nun gibt es die ersten Details zu ihrem mit großer Spannung erwarteten dritten Solo-Albumprojekt „Dirty Computer“. 

Das „Emotion Picture“ umfasst ein Album und einen begleitenden Spielfilm. Der Veröffentlichungstermin für den begleitenden Spielfilm wird in Kürze bekannt gegeben. Das Album kommt am 27.04.2018. Vorab hat Monáe  gleich zwei hymnische, elektrisierende Tracks veröffentlicht, „Make Me Feel” und „Django Jane”, begleitet von Musikvideos aus dem Emotion Picture. 

In „Make Me Feel” singt Monáe mit ebenso feuriger wie feierlicher Stimme, während sie sich liebevoll vor den satten Sounds rund um die Musik- und Tanzrevolution der 1980er-Jahre verbeugt. Das unter der Regie von Alan Ferguson gedrehte Video fängt mit strahlenden Farben und provokativen Silhouetten diese Stimmung perfekt ein, während Monáe dazu elektrisierenden Gesang, Pop-Hooks und selbstbewusste weibliche Texte liefert.

„Django Jane” unterstreicht derweil Monáes Fähigkeit, ihren kompromisslosen Flow in einem Song zur Geltung zu bringen, der Widersprüche als Teil von Schönheit und Individualität anerkennt. Das Video wurde unter der Regie von Andrew Donoho und Chuck Lightning gedreht, bei den Vagina-Monologen führte Lacey Duke Regie. Der Song ist ein kraftvolles Black Girl Magic Womanifesto, das die Stärke von schwarzen Frauen und schwarzer Kultur zelebriert und dabei zugleich die Irrungen und Wirrungen von Identität im 21. Jahrhundert thematisiert. 

Das „Dirty Computer“-Projekt wurde mit einem ganz besonderen Teaser enthüllt, der vergangenes Wochenende in USA vor Kinovorstellungen von „Black Panther“ Premiere feierte, dem neuen, als historische Wegmarke gefeierte Film der Marvel Studios. 2016 konzentrierte sich Monáe auf ihre Karriere als Schauspielerin, mit herausragenden Rollen in zwei bahnbrechenden Filmen: „Hidden Figures – Unerkannte Heldinnen“ und „Moonlight“. 

Bild: Warner Music Germany

Auf Hollywood Tramp kommentiert DJ Berry E. LGBT-Themen, Lifestyle, Musik, Kultur und kreiert damit eine Mischung aus Magazin und persönlichem Blog aus der Szene, für die Szene!

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