Kreuzfahrten können verrückt sein. Doch Kreuzfahrten mit 3000 schwulen Männer, Dragqueens und Transsexuelle können noch verrückter sein. Schwule Kreuzfahrten sind sehr angesagt und werden von Jahr zu Jahr beliebter. Die Dokumentation „Dream Boat“ wirft nun ein etwas anderes Licht auf diese Reisen.

Eine schwule Kreuzfahrt kann auch anstrengend oder sogar deprimierend sein, laut dieser Doku. Macher Tristan Ferland Milewski sagt über seinen Film gegenüber Vice: „Solange die Welt so ist, wie sie ist, brauchen Menschen Orte, an denen sie sie selbst sein können, ohne Angst vor Diskriminierung haben zu müssen. Viele Männer haben die Erfahrung gemacht, dass ihre Männlichkeit aufgrund der Homosexualität in Frage gestellt wurde“. Er beschreibt den Trip als „Boot der Träume und Boot der Desillusionierung“, denn die Männer verbringen sieben Tage damit gut auszusehen, viel zu feiern, viel zu trinken und weniger sex haben, als man denkt. So eine Reise kann also durchaus die Augen öffnen, wie Tristan beschreibt: „Wir alle wollen leben und lieben, wie wir sind. Und wie man in dem Film sehen kann, ist das manchmal gar nicht so einfach“. 

„Dream Boat“ ist eine umstrittene Doku, die von vielen Leuten, die schonmal auf so einer Reise dabei waren, als falsch bezeichnet wird. Wer sich den Film dennoch anschauen möchte, um sich eine Meinung zu bilden, der findet hier alle Termine. 

Bild: © Gebrueder Beetz Filmproduktion

Auf Hollywood Tramp kommentiert DJ Berry E. LGBT-Themen, Lifestyle, Musik, Kultur und kreiert damit eine Mischung aus Magazin und persönlichem Blog aus der Szene, für die Szene!
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