Wir alle kennen Burger King eher als Ort, wo man Fastfood essen kann. Doch in einer neuen Kampagne des Unternehmens geht es nicht primär um den Burger, sondern eher um uns alle und die Art und Weise, wie wir damit umgehen, wenn jemand in der Öffentlichkeit gemobbt wird. 

Besonders LGBT-Kids erinnern sich vielleicht noch an die harten alten Schulzeiten, als man fertig gemacht und gemobbt wurde, weil man so war, wie man war. Viele Jugendliche, egal ob homo-, bi- oder heterosexuell, ergeht es täglich so. Doch wie reagieren Menschen, wenn dies in der Öffentlichkeit vor ihren Augen passiert? Das zeigt der neue Burger King Clip anhand eines, meiner Meinung nach, perfekten Versuchs. 

Im ersten Teil sehen wir, wie eine Gruppe von Schülern einen anderen Jungen mobben und das in einer Burger King Filiale vor den Augen der anderen Besucher. Im zweiten Teil lässt ein Burger King Mitarbeiter seine Wut einem Whopper Jr. aus und zermatscht diesen, packt ihn ein und verkauft ihn. Die meisten Kunden, die so einen missratenen Burger bekommen haben, beschweren sich sofort. Aber kaum einer greift ein, als der Junge in der Filiale gemobbt wird. Laut Burger King haben sich 95 % über den „gemobbten“ Burger beschwert, aber nur 12 % haben etwas gegen den gemobbten Jungen gemacht.

Einige Medien bezeichnen diesen Clip als Absurd, aber ich sehe das gar nicht so. Für mich macht das Beispiel total Sinn. Besonders schön finde ich, dass am Ende auch die Personen gezeigt werden, die eben eingegriffen haben und den Jungen verteidigt haben. Eine tolle Idee, die auf ein sehr brisantes Thema aufmerksam macht, das wichtig ist! 

Bild: YouTube Screenshot via Burger King

 

Auf Hollywood Tramp kommentiert DJ Berry E. LGBT-Themen, Lifestyle, Musik, Kultur und kreiert damit eine Mischung aus Magazin und persönlichem Blog aus der Szene, für die Szene!
Spread the love
  •  
  •  
  •  
  •   
  •   
  •  
  •