Die bewegende und viel gefeierte Dokumentation „Vito“ ist zwar aus dem Jahre 2011 und ist 2013 dann auf DVD erschienen, doch jetzt zum Pride Monat möchte ich diesen Film allen Lesern ans Herz legen, die ihn noch nicht kennen oder gerne wieder durchleben möchten. 

Vito Russo

Am 27. Juni 1969 kam es bei einer Polizeirazzia in einer New Yorker Schwulenbar zu einem Moment, der Geschichte schreiben sollte. Die Gäste der Bar ließen sich die homophobe Willkür der Polizei nicht länger gefallen und randalierten in der heute berühmten „Christopher Street“. Das „Gay Rights Movement“ war geboren und Vito Russo war mitten drin. Er wurde in den kommenden Jahren zu dem LGBT-Aktivisten der USA und zu einer wichtigen Schlüsselfigur im Kampf um Aufklärung, Toleranz und Akzeptanz der LGBTQ-Community. Russo wurde u.a. auch durch sein 1981 veröffentlichtes Buch „The Celluloid Closet“ bekannt. In den 80er Jahre kämpfte er dann für die Rechte der betroffenen Opfer der HIV-Epidemie und war selbst infiziert. Er erlag den Folgen 1990. 

Mit der bewegenden Doku „Vito“ setzt der Macher Jeffrey Schwarz ein heroisches Denkmal für den verstorbenen Aktivisten. Von seiner Kindheit in New Jersey über die Razzien, dem Verlust seiner großen Liebe bis hin zum Kampf gegen AIDS. Die Doku ist ein toller Film, der die schwule Kultur und den Kampf toll erzählt. Den Trailer gibt es hier und den Film kann man als DVD hier bestellen.

Bild: Rick Gerharter/©2017 Automat Pictures

Auf Hollywood Tramp kommentiert DJ Berry E. LGBT-Themen, Lifestyle, Musik, Kultur und kreiert damit eine Mischung aus Magazin und persönlichem Blog aus der Szene, für die Szene!

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