Gestern Abend wurden in London die MTV EMAs verliehen. Moderiert wurde die Show von Rita Ora, die einen guten Job machte. Die Preise waren eher Nebensache, denn es war die Nacht der Performances.

Die MTV EMAs sind, wie viele Verleihungen, etwas absurd geworden. Es gibt für die Zielgruppe anscheinend nur noch eine Hand voll Stars, die eine große Schnittmenge bilden und dann kommt erstmal gar nichts mehr. So ist es auch kein Wundern, dass gefühlt die selben 10 Künstler in allen Kategorien nominiert sind. Den Höhepunkt an Absurdität war sicherlich Eminem, der als „Best Hip Hop“ ausgezeichnet wurde, obwohl er im letzten Jahr gar kein Album rausgebracht hat. Zudem ist seine neue Single mit Beyoncé erst am Freitag erschienen, also weit nachdem die Nominierungen verkündet wurden. Es scheint also nicht wirklich mehr im die Preise zu gehen.

Die EMAs sind dennoch eine spektakuläre Show und haben sich, nach einem tief in den letzten Jahr, immer mehr gefangen. Denn die Macher haben den Trend erkannt und lassen die Preise als Nebenschauplatz stehen und stellen die Show selbst in den Vordergrund. Somit gab es gestern Abend auch jede Menge toller Auftritte. Hier sind meine Favoriten.

Kesha performte aus ihrem grandiosen Album „Rainbow“ den Song „Learn To Let Go“ und beweist einmal mehr, wie sehr sie sich gewandelt hat.

Die Moderatorin des Abends war Rita Ora. Sie performte ein Medley aus „Your Song“ und ihrer neuen Nummer „Anywhere“, die erstmal etwas geschmeidig daher kommt, aber wartet ab!

Eine große Portion Coolness brachten The Killers mit „The Man“, die neben Eminem und U2 sicherlich zu Oldies der MTV Generation gehören.

Heiß wurde es dann mit sexy Liam Payne. Mit dieser Performance ist auch klar, dass er der neuen Justin Timberlake ist. Geiler Song, saubere Vocals, coole Moves und ein toller Look.

Was für ein Bühnenbild! Vor allem der Pool am Ende hat es mir angetan. Camilla sollte man absolut nicht unterschätzen und für eine „Newcomerin“, hat sie eine ganz schön große Performance hingelegt. Achtung: Ohrwurm…na na na na!

Wenn es um Vocals geht, kann man Demi Lovato nichts vormachen. Sie performte ein Medley aus „Sorry Not Sorry“ und „Tell Me You Love Me“. Gänsehaut!

Auch wenn ich mich immer Frage, was David Guetta da für Knöpfe drückt, wenn die Musik doch eindeutig vom Band kommt, macht der neue Track „Dirty Sexy Money“ richtig Spaß. Leider geht Charli XCX mit ihrem Look etwas unter, aber es dennoch ein Energie geladener Auftritt, der den Abschluss des Abends lieferte.

Bild: MTV Screenshot

Auf Hollywood Tramp kommentiert DJ Berry E. LGBT-Themen, Lifestyle, Musik, Kultur und kreiert damit eine Mischung aus Magazin und persönlichem Blog aus der Szene, für die Szene!
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