Beyoncé hat es schon wieder getan. Dieses Mal mit ihrem Ehemann Jay-Z, mit dem sie derzeitig auf Welttournee ist. Sie hat einmal mehr über Nacht ein ganzes Album veröffentlicht und das als Duo unter dem Namen „The Carters“. 

Jay-Z und Beyoncé haben ihr gemeinsames Album „Everything is Love“ am Samstag (16.06.18) über den Musik-Streamingdienst Tidal von Jay-Z veröffentlicht (wo auch sonst?). Neun Songs und ein Video zum Track „Apeshit“ gibt es nun zu bestaunen und auf YouTube wurde der Clip zu „Apeshit“ binnen weniger Stunden millionenfach aufgerufen. 

Ich möchte an dieser Stelle keine Review zu dem Werk schreiben, sondern einfach Mal einige Fakten auf den Tisch legen, die dieses Album thematisiert. Beyoncé und Jay-Z sind nämlich in Meckerlaune und da darf vom Super Bowl, bis zum Streamingdienst Spotify, jeder etwas Fett weg bekomme. 

Kritik an den Grammys und dem Super Bowl

Auf dem Track „Apeshit“ spricht Jay-Z die Grammys an, bei denen er bei acht Nominierungen in diesem Jahr komplett leer ausging. Zudem scheint Jay für den Super Bowl angefragt worden zu sein: „Ich sagte nein zu dem Super Bowl / Ihr braucht mich, ich brauche nicht euch“.

Beyoncé hingegen hat ganz andere Probleme, nämlich Spotify. Auf der Plattform hat sie nämlich ihr „Lemonade“-Album bis heute nicht veröffentlicht. Auf dem Track „Nice“ rapt sie: “If I gave…two fucks about streaming numbers woulda put Lemonade up on Spotify. Fuck you.” In wie weit das ein Widerspruch zur Veröffentlichung des Albums auf Tidal ist, lasse ich mal jeden selber entscheiden. 

Beyoncé ist jetzt eine Rapperin

Eine Sache fällt auf jeden Fall auf. Während Jay-Z seinem Sound sehr treu bleibt, präsentiert sich Beyoncé auf diesem Album fasst schon als Rapperin. Rap-Parts hatte sie schon in vielen ihrer vorherigen Songs, aber selten gab es von Beyoncé so viel Sprechgesang, wie jetzt. Damit trifft sie sicherlich einen Nerv, vor allem in den USA, wo derzeitig Cardi B und Nicki Minaj extrem gehypet werden.

Diskographisch gesehen (kann man das so sagen?), könnte das Album das Happy End für „Lemonade“ und „4:44“ bilden. Auf „Lemonade“ singt Beyoncé 2016 vom Seitensprüng. Jay-Z entschuldigte sich daraufhin förmlich auf seinem Album „4:44“ für seine Untreue. Jetzt auf „Everything is Love“ soll dann wohl alles gut sein, wie der Albumtitel schon sagt.  

Bild: YouTube Screencap via Beyoncé

Auf Hollywood Tramp kommentiert DJ Berry E. LGBT-Themen, Lifestyle, Musik, Kultur und kreiert damit eine Mischung aus Magazin und persönlichem Blog aus der Szene, für die Szene!

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