Die ehemalige Gossip-Sängerin rockt zur Zeit das Musikgeschehen mit ihrer ersten Soloplatte „Fake Sugar“ und veröffentlicht nach der ersten Single „Fire“ nun den Nachfolger „We Could Run“. Wenn das keine Hymne und ein richtiger Ohrwurm ist, dann weiß ich auch nicht!

Mit „Fake Sugar“ liefert Beth Ditto eine Crossover-Platte ab, die es so richtig in sich hat und wer die Platte kennt, wird sich nicht wundern, dass ausgerechnet „We Could Run“ die nächste Single geworden ist. Der Song bleibt einfach hängen. Für den US-Superstar hat „We Could Run“ dabei ein ganz besondere Bedeutung: „Ich hatte das selbst nicht realisiert, bis das Lied fertig war, aber es handelt von meiner Beziehung zu Gossip-Gitarrist Nathan (Howdeshell alias Brace Paine) und wie wir aus Arkansas weggerannt sind“, erklärt sie, „aber auch vom Ende von Gossip und wie ich die Traurigkeit verarbeitet habe, weil unsere Beziehung damit zu Ende ging. Es ist also ein ‚Breakup-Song‘. Sozusagen ein ‚Art-Breakup-Song… ein ‚Art-Break‘.“ Musikalisch entfernt sich der hymnisch-mitreißende Song vom Soul/Blues/Rock’n’Roll-Einfluss, der sich wie ein roter Faden durch „Fake Sugar“ zieht, und betört den Hörer mit sehnsuchtsvoll-epischer Klangopulenz auf allerbestem U2-Niveau. Ein Brett.  

ALLE DATEN IN DEUTSCHLAND AUF EINEN BLICK

21.09.2017 BERLIN Huxleys

22.09.2017 HAMBURG REEPERBAHN FESTIVAL 

26.09.2017 KÖLN, E-Werk

27.09.2017 MÜNCHEN, Muffathalle

05.10.2017 FRANKFURT, Batchskapp

Bild: MaryMcCartney

Auf Hollywood Tramp kommentiert DJ Berry E. LGBT-Themen, Lifestyle, Musik, Kultur und kreiert damit eine Mischung aus Magazin und persönlichem Blog aus der Szene, für die Szene!
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